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Virtuelle Klimaschutzwochen im GVV Neckargemünd

Ende der virtuellen Klimaschutzwochen im GVV Neckargemünd

Ende der virtuellen Klimaschutzwochen im GVV Neckargemünd  Mit dem Ende der Sommerferien neigen sich die virtuellen Klimaschutzwochen im Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd ihrem Abschluss entgegen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bammental, Gaiberg, Neckargemünd und Wiesenbach erhielten während der Sommerferien jede Woche eine Kurzpräsentation via E-Mail von den Klimaschutzbeauftragten des GVV zu verschiedenen Klimaschutzthemen.

Die Präsentationen enthalten nützliche und zum Teil sehr einfache Klimaschutztipps zu Themen wie Strom, Lüften und Mobilität, aber auch zu eher unbekannten Klimaschutzthemen wie Ernährung. Ziel dieser Maßnahme ist nicht nur eine Einsparung im finanziellen Bereich zu erreichen, sondern CO2 und weitere Ressourcen sinnvoller zu nutzen sowie die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz.

Höhepunkt der Klimaschutzwochen ist ein kleines Quiz, mit Fragen zu den jeweiligen Themen. Der Fragebogen wird am Ende ebenfalls veröffentlicht. Nach Abschluss des Projektes in den Verwaltungen werden die richtigen Antworten bekannt gegeben.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Klimaschutzbeauftragten (klimaschutz-im-gvv[at]neckargemuend.de oder unter 06223/804-821 oder 822).

Woche 5

Der Sektor „Mobilität“ ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele. Insbesondere der motorisierte Individualverkehr verursacht nicht nur große Mengen des klimaschädlichen CO2, sondern bringt auch andere Probleme wie Feinstaub, Lärm und einen großen Flächenbedarf für Parkflächen mit sich. Höchste Zeit, um alternative Mobilitätsangebote in den Fokus zu rücken.

Mobilität im Alltag

Der Pkw hat den mit Abstand größten Anteil am Personenverkehr. Dabei sind 50 Prozent der zurückgelegten Autofahrten im Durchschnitt kürzer als 5 Kilometer. Wegen der langen Parkplatzsuche und dem Weg vom Parkplatz zum Ziel ist das Fahrrad im Stadtverkehr bei dieser Distanz das schnellere Verkehrsmittel. Wer bei seinem Arbeitsweg auf das Rad umsteigt kann jährlich etwa 280 Euro und 425 Kilogramm CO2 sparen und ganz nebenbei etwas für seine Gesundheit tun.

Elektrofahrräder bringen in den letzten Jahren noch mal zusätzlichen Schwung in die Welt der Zweiräder. Sie sind echte „Problemlöser“ - wenn Steigungen, längere Strecken und Gegenwind Hindernisse darstellen, bieten Elektroräder die passende, einfache Lösung für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder unterwegs mit Kindern ist der Elektroantrieb ein großer Vorteil. Der Antrieb ermöglicht auch die einfache Nutzung von Lastenrädern. Diese sind im Vergleich zu den Anschaffungs- und Unterhaltskosten eines Autos eine sehr preiswerte und umweltfreundliche Alternative.

Auch im Urlaub mobil

Flugreisen und Kreuzschifffahrten belasten die Umwelt und das Klima stärker als andere Verkehrsmittel. Trotzdem wachsen beide Branchen seit vielen Jahren. Reisen mit Fernbussen oder der Bahn bieten eine umweltfreundliche Alternative, um schöne und interessante Reiseziele in Europa zu erkunden. Wieso in die Ferne schweifen, „Sieh, das Gute liegt so nah“.

Probieren Sie doch mal was Neues…

In Baden-Württemberg stammen 30 Prozent aller CO2-Emissionen aus dem Verkehr. Würde jeder Autofahrer in Deutschland nur zwei Fahrten pro Woche auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel verlagern, gäbe es 15 bis 20 Prozent weniger Pkw-Verkehr! Steigen Sie besonders bei Kurzstrecken um: zu Fuß gehen, Fahrradfahren oder die Nutzung von Bussen und Bahnen sind meist sogar die schnelleren Alternativen. Für gelegentliche Autofahrten können Fahrgemeinschaften oder Carsharing-Angebote das eigene Auto ersetzen und den Geldbeutel schonen. Carsharing-Angebote wie in Bammental oder Neckargemünd können auch den Zweitwagen komplett ersetzen.

Die Präsentation mit umfangreichen Tipps und Tricks sowie weiterführenden Informationen finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich an die Klimaschutzbeauftragten Susanne Lang (06223 804-822) und Nicola Lender (06223 804-821) unter klimaschutz-im-gvv[at]neckargemuend.de

Woche 4

Oftmals stehen die Themen Strom und Heizen beim Klimaschutz an erster Stelle. Aber auch andere Themen, wie Ernährung und Konsum, können einiges zum Klimaschutz beitragen. Die vierte Woche präsentiert daher einen bunten Strauß an weniger bekannten Klimaschutzthemen.

Klimaschutz im Büro

Etwa 24 Millionen Bürger arbeiten in Deutschland im Dienstleistungssektor. Die Nutzung von Computern, Telefonen und Bürogeräten verursacht weltweit betrachtet 2 Prozent des CO2-Ausstoßes. Dabei können viele Emissionen durch kleine Maßnahmen vermieden werden. Die Minimierung des Papierverbrauchs und die Nutzung von Recyclingpapier sind wichtige Maßnahmen, die ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Ebenso tragen bewusstes Abschalten von Geräten und der Beleuchtung zur Reduzierung der Emissionen bei.

Konsum und CO2 – überlegt einkaufen

Der höchste CO2-Ausstoß entsteht durch den Kauf von Konsumgütern (30 %) und Nahrungsmitteln (13%). Die Emissionen entstehen nicht direkt beim Verbrauch, sondern bei Herstellung, Verpackung, Lagerung und Transport der Produkte („graue Energie“). Durch den Kauf langlebiger Waren können Ressourcen gespart werden. Noch besser ist der Verzicht oder das Ausleihen selten benötigter Artikel. Vielleicht können Heimwerker- oder Gartengeräte mit dem Nachbarn geteilt werden?

Auch mit einer klimaverträglichen Ernährung kann Jeder einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Etwa 18 Prozent der CO2-Emissionen (290 kg CO2 pro Person pro Jahr) aus Erzeugung und Transport von Nahrungsmitteln können Sie einsparen, wenn Sie überwiegend in der Region saisonal erzeugtes Obst und Gemüse essen, an lediglich zwei Tagen pro Woche auf Fleisch verzichten und vorzugsweise Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung kaufen.

Viel zu häufig werden Lebensmittel weggeworfen. Nach Berechnungen des WWF gehen rund 33 Prozent des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs Deutschlands, das sind jährlich 18.000.000 Tonnen Nahrungsmittel, verloren. Nur durch Änderung unseres Konsumverhaltens könnten wir nicht nur die Verschwendung von Lebensmitteln verhindern, sondern auch 48 Millionen Tonnen Treibhausgase vermeiden.

Die Präsentation mit umfangreichen Tipps und Tricks sowie weiterführenden Informationen finden Sie hier.

Woche 3

Der Fernseher wird größer, der Computer schneller und das Handy immer energiehungriger: der Stromverbrauch in den privaten Haushalten will aufgrund des hohen Ausstattungsgrades mit Technik einfach nicht zurückgehen. Sie finden die Präsentation der dritten Woche hier.

In Woche 3 der „Virtuellen Klimaschutzwochen“ erhalten die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd vielseitige Tipps und Tricks zum Stromsparen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Stromrechnung aus. Mit einfachen Handgriffen spart man nicht nur bares Geld, sondern schont auch wertvolle Ressourcen.

In Deutschland bleiben jedes Jahr mehr als 22 Milliarden Kilowattstunden Strom als Stand-by-Verluste ungenutzt. Dafür könnte man nicht nur ein Kernkraftwerk einfach abschalten, sondern auch unnötige Kosten von mindestens vier Milliarden Euro jährlich sparen. Stand-by-Verluste entstehen durch elektrische Geräte, die sich dauerhaft im Bereitschaftsbetrieb befinden, wie zum Beispiel Fernseher, Kopierer oder auch Kaffeemaschinen. Auch bei Geräten mit Leuchtanzeigen, wie WLAN-Router oder Mikrowellen, treten diese Leerlaufverluste auf. Abhilfe schaffen einfache und günstige Steckerleisten, Zeitschaltuhren oder das einfache „Steckerziehen“.

Auch bei Lampen, in der Küche oder beim Kauf neuer Geräte kann man viel Energie, Ressourcen und CO2 einsparen. Nützliche Hinweise liefern zum Beispiel Ratgeber wie das „Energiesparbüchle“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg oder der Einkaufsratgeber „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018/2019“.

Förderung für private Haushalte

Für geringinvestive Maßnahmen, wie dem Kauf neuer LED-Lampen oder abschaltbarer Steckerleisten, erhalten private Haushalte seit Dezember 2018 durch das Klimaschutz-Förderprogramm des GVV finanzielle Unterstützung. Die Förderung von bis zu 100 Euro wird für verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs und zur Vermeidung von Stand-by-Verlusten gewährt. Alle Informationen zum Förderprogramm, ergänzende Hinweise sowie die relevanten Dokumente zum Förderantrag (Formulare) können auf den Homepages der Kommunen abgerufen werden. Bei der Antragsstellung unterstützen die Klimaschutzbeauftragten.

Die Präsentation mit umfangreichen Tipps und Tricks sowie weiterführenden Informationen werden auf den Homepages der Kommunen veröffentlicht. Bei Fragen wenden Sie sich an die Klimaschutzbeauftragten Susanne Lang (06223 804-822) und Nicola Lender (06223 804-821) unter klimaschutz-im-gvv[at]neckargemuend.de

Woche 2

Verwaltungsmitarbeiter und Gemeinderäte erhalten praktische Tipps für ein angenehmes Raumklima.

Während der „Virtuellen Klimaschutzwochen“ im Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nützliche und zum Teil sehr einfache Klimaschutztipps zu wöchentlich wechselnden Themen wie Strom, Lüften und Mobilität, aber auch zu eher unbekannten Klimaschutzthemen wie Ernährung. Ziel ist nicht nur eine Einsparung im finanziellen Bereich zu erreichen, sondern CO2 und weitere Ressourcen sinnvoller zu nutzen sowie die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz. Sie finden die Präsentation der zweiten Woche hier.

In Woche 2 zeigen die Klimaschutzbeauftragten Susanne Lang und Nicola Lender wie durch richtiges Heizen und Lüften in der Wohnung und im Büro bares Geld gespart und wertvolle Ressourcen geschont werden. Mit den praktischen Tipps können auch ein gutes Wohnklima geschaffen und die Lebensqualität erhöht werden.

Ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs Deutschlands fällt auf die Beheizung von Räumen und die Erhitzung von Brauchwasser. Dieser Bereich bietet somit ein sehr großes Potential zum Energiesparen. Der Energieverbrauch für Wohnraumbeheizung und Warmwasserbereitung macht etwa 85 Prozent des Gesamtverbrauchs in einem Haushalt aus.

Förderung für Effizienz-Maßnahmen

Trotz der aktuell hohen Temperaturen sollte man auch im Sommer an die Heizung denken. Viele alte Pumpen in Öl- und Gasheizungen laufen auch im Sommer rund um die Uhr. Alte Pumpen auszutauschen kann sich daher schnell lohnen. Der Austausch wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert (www.bafa.de à Energie à Energieeffizienz à Heizungsoptimierung).  

Private Haushalte werden seit Dezember 2018 durch das Klimaschutz-Förderprogramm des GVV bei der Umsetzung geringinvestiver Maßnahmen finanziell unterstützt. Die Förderung von bis zu 100 Euro wird für verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchs gewährt. Alle Informationen zum Förderprogramm, ergänzende Hinweise sowie die relevanten Dokumente zum Förderantrag (Formulare) können auf den Homepages der Kommunen abgerufen werden. Bei der Antragsstellung unterstützen die Klimaschutzbeauftragten.

Woche 1

Die Information und Aufklärung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zum Thema Klimaschutz ist eine Maßnahme aus den Klimaschutzkonzepten der Kommunen. Die Schulung wurde von der Geschäftsstelle Klimaschutz des Rhein-Neckar-Kreises entwickelt und wird nun von den Klimaschutzbeauftragten des GVV umgesetzt. Die Präsentationen werden auf den Homepages der Kommunen veröffentlicht, um auch den Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zu geben, sich über die verschiedenen Themen zu informieren. Sie finden die Präsentation der ersten Woche hier.
Während der Sommerferien wird jede Woche eine Kurzpräsentation zu einem Klimaschutzthema veröffentlicht. Interessierte Leser erhalten nützliche und zum Teil sehr einfache Klimaschutztipps zu den wöchentlich wechselnden Themen wie Strom, Lüften und Mobilität, aber auch zu eher unbekannten Klimaschutzthemen wie Ernährung. Ziel ist nicht nur eine Einsparung im finanziellen Bereich zu erreichen, sondern CO2 und weitere Ressourcen sinnvoller zu nutzen sowie die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz.

Klimaschutzquiz

Höhepunkt der Klimaschutzwochen ist ein kleines Quiz, mit Fragen zu den jeweiligen Themen. Der Fragebogen wird am Ende ebenfalls veröffentlicht. Nach Abschluss des Projektes in den Verwaltungen werden die richtigen Antworten bekannt gegeben.

Gemeinde Gaiberg
Hauptstraße 44
D-69251 Gaiberg
Tel.: +49 6223 / 9501-0
Fax: +49 6223 / 9501-40
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